Es war in den goldenen Zwanzigern, als Fritz von Allmen in sein Tagebuch schrieb: "Diese Bergland-Wirtschaft mit ihrer unproduktiven Arbeitszeit". Er meinte damit die ruhigen Monate zwischen Frühsommer und Herbst, in denen der Mürrener Schuhmachermeister jeweils ungeduldig auf Kundschaft wartete. Er begann deshalb Skischuhe für den Verkauf in der ganzen Schweiz anzubieten und konnte bereits in den dreissiger Jahren eine Serienproduktion aufnehmen.   Der Name "Kandahar" wurde ihm von den dankbaren Gründungsmitgliedern des gleichnamigen Skiclubs angeboten, für die er die neuartigen Skischuhe entwickelt hatte - und er wurde rasch ein Synonym für exklusive Qualität und Design.   Fritz von Allmen, selber Skirennfahrer und Skilehrer kannte die Strapazen genau, denen die Füsse beim weissen Sport ausgesetzt sind und wusste, wie man sich im Anschluss an strenge Aufstiege und rassige Abfahrten nach bequemem, leichtem und gut isoliertem Schuhwerk sehnt.   So entstand der erste Après-Skischuh aus Schaffell und Crêpegummi mit der inzwischen millionenfach bewährten Korkzwischensohle. Dieser innovative Geist sowie die Überzeugung, dass allein die volle Zufriedenheit der Kundschaft zählt, ist im Hause Kandahar noch tief verwurzelt.   Es ist die Garantie, dass das heute von Dieter und Konstanze von Allmen geführte Unternehmen auch in Zukunft nur auf höchste Qualität bauen wird.